Inhalt

Förderprogramm 2017

Förderung beispielhafter BNE-Projekte

BNE-Förderprogramm
Das Umweltministerium fördert gemeinnützige Initiativen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung vorantreiben

Mit einem Förderprogramm unterstützt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft jedes Jahr beispielhafte Projekte für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Es richtet sich an gemeinnützige Initiativen, die zur Bildung für nachhaltige Entwicklung einen wichtigen Beitrag leisten.

Das Förderprogramm hat die Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen zum Ziel, die zur Bildung für nachhaltige Entwicklung einen Beitrag leisten. Damit sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte befähigt werden. Im Rahmen des Förderprogramms können einzelne Bildungsprojekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Betreut wird das Programm vom Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe. Das Förderprogramm wurde im Juni 2017 bereits zum achten Mal ausgeschrieben.

Mehr Informationen zum Förderprogramm 


Weitere Förderprogramme:

Förderung von entwicklungspolitischer Auslandsarbeit durch Mittel des Landes Baden-Württemberg 2017

Auf Grundlage und zur Förderung der Umsetzung der Ziele der Entwicklungspolitischen Leitlinien für Baden-Württemberg werden partnerschaftliche Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas gefördert.

Durch die Förderung sollen baden-württembergische Initiativen und Institutionen sowie ihre Partner/innen im Globalen Süden in ihrer Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Partnerschaft unterstützt werden. Grundlage dafür ist ein echtes Interesse am Partner/in sowie ein interkulturell sensibles Miteinander. Dies zeigt sich nicht nur durch einen respektvollen Umgang miteinander unter Beachtung der Geschlechtergleichheit, sondern auch durch Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz. Im Weiteren soll die nachhaltige Partnerschaft lebendig, aktiv und stimulierend gelebt werden, um so offen für neue Mitstreiter/innen, neue Impulse und Entwicklungen zu sein. Entgegen einer Patenschaft verfolgt die Partnerschaft ein gemeinsames Ziel: In partnerschaftlichen Projekten, die dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ folgen, steht der beidseitige Gewinn und Nutzen im Vordergrund.

Gefördert werden partnerschaftliche Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas, vorrangig, 

  • wenn sie eindeutig der Bekämpfung von absoluter Armut dienen.
  • wenn sie eindeutig auf Entwicklungsansätzen und -initiativen der Partner aus dem Süden beruhen.
  • wenn sie eindeutig auf einem gemeinsamen Interesse beider Seiten an der Partnerschaft beruhen.
  • wenn es sich um innovative Projektvorhaben handelt.

Grundsätzlich nicht gefördert werden können Auslandsprojekte mit folgendem Inhalt: 

  • Reine Besuchsprogramme.
  • Projekte, die der Form und dem Zweck nach einer institutionellen Förderung entsprechen würden.
  • Laufende Kosten, die auch nach Abschluss eines Projektes notwendigerweise anfallen (Strom, Miete, auf Dauer notwendige Gehälter, z. B. für Lehrer/innen).
  • Reise- und Personalkosten des Antragstellers aus Baden-Württemberg.

Weitere Details entnehmen können den Förderrichtlinien zur Ausschreibung entnommen werden, welche zusammen mit den Antragsformularen und einem Leitfaden zur Antragstellung unter http://www.sez.de/angebote/projektberatung-und-foerderung/land-baden-wuerttemberg/ zu finden sind.

Die Einreichungsfrist endet am 14.07.2017. Unvollständige oder später eingereichte Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Informationen und Beratung zu Antragstellung sowie die Antragsbearbeitung erfolgen über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). Über die Projektzusagen entscheidet ein unabhängiges Vergabegremium.