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Energie-Detektiv EDe

Über 30.000 Junior-Energie-Detektive im Land

Energiedetektiv EDe
Energiesparen leicht gemacht

Seit Oktober 2009 ist Energie-Detektiv EDe in baden-württembergischen Grundschulen im Einsatz. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft bildet er Viertklässler zu Junior-Energie-Detektiven aus. Mittlerweile besuchte er schon 1.500 Schulklassen mit über 30.000 Kindern. Ihnen vermittelte er Wissenswertes über das Energiesparen und über erneuerbare Energien.

Eine Schulaktion dauert vier Schulstunden, in denen Mädchen und Jungen zu Junior-Energie-Detektiven ausgebildet werden. Sie erforschen, wo im Alltag Energie benötigt wird und wie fossile Energieträger durch erneuerbare Energie ersetzt werden können. Mit Messgeräten überprüfen sie die Temperatur an unterschiedlichen Stellen im Klassenzimmer sowie den Strombedarf verschiedener Elektrogeräte. Außerdem entlarven sie gemeinsam Energiediebe, die beispielsweise in Radioweckern, elektrischen Zahnbürsten oder Spielkonsolen stecken. Sie messen auch den Stromverbrauch und die Helligkeit verschiedener Lampentypen.

Im zweiten Teil des Programms erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Energie aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse genutzt werden kann. Jeder erhält außerdem ein Detektiv-Heft mit Informationen und Fragen zum Thema Energiesparen und erneuerbare Energien. Am Ende der Ausbildung werden die Kinder mit einer Urkunde belohnt. Das Programm ist für Schulen übrigens kostenlos.

Die Inhalte der Schulaktion – vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport unterstützt – nehmen Bezug zum Bildungsplan für Grundschulen. Regelmäßige Abfragen bei den Lehrerinnen und Lehrern bestätigen, dass die Schulaktion auch in die Haushalte der Eltern hineinwirkt. Jede Schule erhält ein Energiemessgerät, das die Kinder ausleihen können, um auch Zuhause den Energiedieben auf die Spur zu kommen. Mit der Aktion „EDe, der  Energie-Detektiv“ leistet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft einen Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“. 

Hier erfahren Sie noch mehr über die Aktion! zur Website